Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Newsroom

The IWR is an interdisciplinary research center for Scientific Computing which builds bridges across disciplines. It promotes mathematical and computational methods in science, engineering and the humanitites. Currently the IWR comprises more than 50 research teams from various faculties. Around 600 scientists work together in interdisciplinary cooperation projects. In addition to educating the next generation of excellent scientists the IWR also focuses on advacing international research networks.

2018

11. Juni 2018

Akademientag 2018: Geisteswissenschaften 3.0 - Vergegenwärtigung des kulturellen Welterbes

IWR-Mitglied Dr. Susanne Krömker diskutiert im Rahmen des Akademientag der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften zum Thema „Zerstörtes Weltkulturerbe – Reale oder virtuelle Rekonstruktion?“

Beschreibung:

"...Das kulturelle Welterbe, also die Zeugnisse menschlicher Tätigkeit der Vergangenheit, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte, unserer Identität und damit auch unserer Zukunft. Die Stätten des materiellen kulturellen Welterbes sind derzeit weltweit durch Kriege, politischen und religiösen Fanatismus, Naturkatastrophen, Klimawandel, Urbanisierung oder Tourismus bedroht.

Wie können Kulturdenkmäler geschützt und bewahrt werden? Was können moderne digitale Methoden bei der Rekonstruktion zerstörter Kulturgüter leisten? Was ist zu beachten, wenn einmal zerstörte kulturelle Zeugnisse wieder rekonstruiert werden, was geht trotz oder gerade wegen der Rekonstruktion verloren? Und wer bestimmt überhaupt angesichts der Fülle des bedrohten Kulturgutes, was bewahrt werden soll?..."

Teilnehmerinnen & Teilnehmer:

  • Prof. Dr. Horst Bredekamp, Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • Dr. Susanne Krömker, Leiterin der Arbeitsgruppe „Visualisierung und Numerische Geometrie“ am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier, Professor für Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar
  • Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission

Moderation: Prof. Dr. Friederike Fless, Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts

Diskussion „Zerstörtes Weltkulturerbe – Reale oder virtuelle Rekonstruktion?“ als Podcast
[Podcast auf Voice Republic]

Interview im Deutschlandfunk (DLF) mit Dr. Susanne Krömker
[Audio-Archiv DLF]

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung
[Website Akademientag 2018]


April 26, 2018

The MINOA Project - Developing Algortihms for Complex Systems

We are proud to announce IWR member Prof. Kostina as Heidelberg's representative at the European Training Network "MINOA"

The research network focuses on controlling complex systems more effectively, covering a wide range of domains from energy to logistics. MINOA includes an international European team of 12 young researchers in the field of nonlinear optimization, working on solutions for power supply systems working with wind energy and solar energy, or the management of public transportation.

[Press Release Bayerische Forschungsallianz]


March 8, 2018

Summer School on Scientific Computing and Environmental Science in Thainland

Jointly organized by the IWR and Chiang Mai University

March 8 - 16, 2018

at Department of Mathematics
Faculty of Science
Chiang Mai University, Chiang Mai, Thailand

Copyright Photo: Workshop Organizers

[Website Summer School]
[Press Release Chiang Mai University /w Additional Pictures]


29. Januar 2018

Mathematische Modelle für die Nutzung geografischer Daten

14. Modellierungstag Rhein-Neckar findet am 1. Februar statt

Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen sowie Partner aus der Industrie kommen am 1. Februar 2018 an der Universität Heidelberg zum 14. Modellierungstag Rhein-Neckar zusammen. Die Veranstaltung zum Thema „Geobasierte Modelle“ beschäftigt sich mit der Frage, wie geografische Daten mit der Hilfe von mathematischen Modellen optimal für eine Anwendung aufbereitet werden können. In den Vorträgen und Diskussionsrunden werden die rund 70 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis erörtern, welche Einsatzmöglichkeiten Geodaten in unterschiedlichen Fachrichtungen bieten. Veranstalter sind die Heidelberger Graduiertenschule der mathematischen und computergestützten Methoden für die Wissenschaften (HGS MathComp) der Universität Heidelberg, die InnovationLab GmbH und die BASF SE Ludwigshafen.

„Die meisten Menschen denken bei Geodaten zunächst nur an die Fahrroutenoptimierung in Navigationssystemen. Die Einsatzmöglichkeiten sind jedoch wesentlich vielfältiger“, erklärt Dr. Michael J. Winckler, Geschäftsführer der HGS MathComp. So können geografische Daten zum Beispiel dabei helfen, auf der Basis von regionalen Klima- und Wetterdaten die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu berechnen oder einen Hochwasserverlauf mithilfe detaillierter Geländekarten vorherzusagen. Um die dabei anfallenden großen Datenmengen effizient verarbeiten zu können, sind moderne mathematische Algorithmen erforderlich. Im Mittelpunkt des Modellierungstages steht die Frage, wie sich Geodaten in mathematische Modelle einbinden lassen. Zudem wird es um Schwierigkeiten bei der Modellerstellung, Risiken in der Datengenerierung und Chancen im wirtschaftlichen Einsatz gehen.

Unterstützt wird der Modellierungstag von der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, dem Komitee für Mathematische Modellierung, Simulation und Optimierung (KoMSO) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

[Pressemitteilung Universität Heidelberg]


January 16, 2018

Improving Stroke Treatment Through Machine Learning

Heidelberg researchers develop computer vision technique to analyse rehabilitation process

Methods from optogenetics and machine learning should help improve treatment options for stroke patients. Researchers from Heidelberg University have developed a computer vision technique to analyse the changes in motor skills that result from targeted stimulation of healthy areas of the brain. Movements recorded with a video camera are automatically analysed to monitor the rehabilitation process and evaluate and adjust the optogenetic stimulation. Researchers from the Interdisciplinary Center for Scientific Computing (IWR) in Heidelberg worked with neurobiologists from Switzerland to develop the method.Along with speech and vision problems, motor paralyses are the most common symptoms post-stroke. According to lead author Dr Dr Anna-Sophia Wahl, a neuroscientist at the Swiss Federal Institute of Technology (ETH) in Zurich, neurorehabilitation is the only treatment option for the majority of stroke victims. "Many approaches in basic science and in the clinic aim to trigger regeneration processes post-stroke by stimulating healthy brain regions of indeterminate size. However, we use optogenetics to systematically stimulate certain unaffected areas of the brain so that they sprout connections into the damaged hemisphere in order to assume its functions." So-called corticospinal circuits from the cerebral cortex to the spinal cord are specifically activated.In optogenetics, light is used to control genetically modified cells. The cooperation partners in Switzerland – researchers from the ETH and the University of Zurich – used optogenetic stimulation in combination with intensive rehabilitation training to restore the paralysed paw function in rats. "Using our automatic evaluation of the movement processes, we were able to demonstrate a full recovery," explains Prof. Dr Björn Ommer, IWR researcher and head of the Heidelberg team. The new computer vision technique is able to quantify even the slightest changes in motor functions. "By recording and analysing the movements, we can objectively assess whether there was true restoration of the original function or merely compensation."

[Press release Heidelberg University]
[Pressemitteilung Universität Heidelberg]
[Science News - Improving stroke treatment through machine learning]


5. Januar  2018

Zehn Jahre Heidelberg Collaboratory for Image Processing

„Industry on Campus“-Projekt beschäftigt sich mit digitaler Bildverarbeitung

Fragestellungen aus Anwendung und Praxis stehen im Mittelpunkt der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der digitalen Bildverarbeitung, die das Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) seit zehn Jahren betreibt. Anlässlich dieses Jubiläums werden Wissenschaftler der Ruperto Carola gemeinsam mit Partnern aus der Industrie Forschungshighlights im Rahmen des 67. Heidelberger Bildverarbeitungsforums vorstellen. Die Veranstaltung am 12. Januar 2018 schließt mit einem Festkolloquium, zu dem die Fakultät für Physik und Astronomie gemeinsam mit dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg einlädt.

Am IWR wird seit über drei Jahrzehnten auf dem Gebiet der Bildverarbeitung geforscht und die Grundlagenforschung gleichzeitig eng mit Applikationen in den Umwelt- und Lebenswissenschaften sowie in der Industrie verknüpft. Das 2008 gegründete Heidelberg Collaboratory for Image Processing arbeitet strategisch mit mehreren großen und mittelständischen Unternehmen zusammen. „Ziel ist es, aktuelle Forschungserkenntnisse möglichst rasch in Anwendungen zu überführen“, betont HCI-Gründungsdirektor Prof. Dr. Bernd Jähne, der dem Direktorium des IWR angehört. Mit rund 80 Mitarbeitern handelt es sich bei dem HCI nach den Worten von Prof. Jähne um ein in dieser Form einmaliges Zentrum strategischer Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie in Deutschland; es gilt als „Denkfabrik“ für die Bildverarbeitung. Als „Industry on Campus“-Projekt ist das HCI Teil des Zukunftskonzepts der Universität in der Exzellenzinitiative.

Im Rahmen des Bildverarbeitungsforums geht es unter anderem um die Suche nach dem „besten Algorithmus“, um die Bestimmung optischer Materialeigenschaften aus Lichtfeldern sowie die Verknüpfung von innovativer Mikroskopie mit maschinellem Lernen. Das anschließende Festkolloquium „Zehn Jahre Heidelberg Collaboratory for Image Processing“ wird der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, mit einem Grußwort eröffnen. Den englischsprachigen Festvortrag hält der aktuelle Direktor des HCI, Prof. Dr. Carsten Rother. Er wird über das Zusammenspiel von Visuellem Lernen und Naturwissenschaften sowie die Zukunftsperspektiven des HCI sprechen.

Im Heidelberger Bildverarbeitungsforum, das seit mehr als zwanzig Jahren besteht, werden an drei Terminen jährlich aktuelle Fortschritte im Bereich der Digitalen Bildverarbeitung sowie zentrale Anwendungsfelder in der industriellen Praxis vorgestellt und diskutiert. Die Veranstaltungsreihe dient der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie der Förderung fächerübergreifender Kontakte zwischen Industrie, Hochschulen und Forschungsinstitutionen.

[Pressemitteilung Universität Heidelberg]
[Hompage Veranstaltung]
[Focus online - Zehn Jahre Heidelberg Collaboratory for Image Processing]
[RNZ - 20 Jahre Heidelberger Bildverarbeitungsforum]

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Last Update: 13.06.2018 - 18:33

Contact

Jan Keese
Communications & Organization

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Videos

HGS MathComp Fellow Emőke-Ágnes Horvát on DW-TV.

Lange Nacht der Robotik 2013 in Heidelberg.